Ev. Kindertagesttätte an der Christuskirche Westercelle Kita an der Christuskirche Aktuell
Schulkindprojekt Im Rahmen der “Schukiarbeit” finden zur Zeit Angebote zur Gewaltprävention statt. Zum Beispiel: Jedes Kind entscheidet für sich, ob und wie lange es auf dem “ruhigen” oder “wilden” Feld bleiben möchte. Ziel: Eigene und die Grenzen und Bedürfnisse des Anderen wahrnehmen und akzeptieren. Bericht vom 27.01.2017:
Als Aufwärmspiel spielen wir das erste Spiel von letzter Woche Danach machen wir eine Vertrauensprobe. Alle halten eine große lange Bank fest. Einer wird darüber geführt. Es muss nicht jeder mitmachen. (Das übt das „Nein-Sagen“ bei Mutproben) Jetzt übertrugen wir diese Spielregeln auf die große blaue Matte: Ein Kind wird liegend auf der Matte von allen anderen durch den Raum getragen. Beim 4. Spiel durfte sich jeweils ein Kind in die Mitte des Kreises auf eine Bank stellen und der Name des Kindes wurde von allen gleichzeitig in den einzelnen Silben (z.B. Mi - a) gerufen und mit Klatschen begleitet, bis das Kind in der Mitte den Arm hob und laut „STOPP“ sagte. Diese Übung ist gut für die Eigenwahrnehmung und das Abgrenzen – selbstbewusst „Stopp“ sagen, wenn man etwas nicht mag oder es einem zu viel wird. Zum Schluss erfolgt eine Partnerübung: 2 Kinder stehen sich weit entfernt (2-3 m) gegenüber. Einer geht langsam auf den anderen zu, so lange, bis der erste „STOPP“ sagt, weil er es nicht näher mag. (Die eigene Grenze ist erreicht, meist eine Armlänge) Lernziele Ich höre aufmerksam zu, wenn die Erzieherinnen oder ein anderes Kind sprechen Ich mache bei den Spielen mit und merke mir die Aufgabenstellung. Ich traue mich, vor allen Kindern laut genug und deutlich zu sprechen. Ich denke über mich und meine Gefühle nach. Ich traue mich zu sagen, wenn ich eine Übung nicht mitmachen möchte.
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