Ev. Kindertagesttätte an der Christuskirche Westercelle Kita an der Christuskirche Aktuell
Wir sind dann mal weg — Pilgern mit Kindern Auch in diesem Jahr werden wir in der Passions- und Osterzeit Andachten feiern, um den Kindern vom Wirken und Sterben Jesu sowie seiner Auferstehung zu erzählen. Die zukünftigen Schulanfänger werden dabei auch in ein religiöses Ritual eingeführt: Beim Pilgern, beim bewussten Gehen unter dem Himmel, wollen Menschen Gott nahe sein und seine Botschaft hören. Es heißt, Pilgern ist Beten mit den Füßen. Dieses Bild begleitete Frau Böhm und mich, als wir in die Planung gingen. Zur Ruhe kommen, innehalten im Alltag, Gottes Nähe suchen, singen und beten - kann das mit Kindern in der Natur, beim Wandern gelingen? In einer Fachzeitschrift lasen wir, dass „Pilgergänge scheinbar für Kinder erfunden wurden, denn sie verbinden mustergültig Bewegung und Gebet. Gebet – verstanden als „Alles Tun“, das zur Ehre Gottes geschieht. Beim Gehen durch Wiesen und auf Waldwegen, den Vögeln lauschen, die Wolken beobachten, die Sonne spüren, erleben, wie die Natur nach einem langen Winter erwacht – da muss man einfach dankbar sein und Gott loben! Also werden wir es wagen, natürlich mit einer ausgiebigen Vorbereitung in den Wochen vor Ostern: Wir betrachten die Weltkarte und bekommen eine Ahnung, was es heißt, auf dem Weg zu sein. Wir bereiten Pilgerpässe und Muscheln vor, erzählen den Kindern vom Sinn des Pilgerns und Betens sowie von Jesus, der mit seinen Jüngern durch Galiläa zog, um den Menschen Gottes Botschaft nahe zu bringen. So eingestimmt, geht es (wegen der Ferien- und Urlaubszeit erst) am 15.04. los! Die Stationen des Weges nutzen wir zum Rasten, zur Ruhe kommen, zum Singen, Beten und Andacht halten. Das Ziel der Pilgertour wird unsere Christuskirche sein, wo wir Kerzen anzünden und unseren letzten Stempel für den Pilgerpass erhalten werden. Wir hoffen, dass Sie unser „Experiment“ unterstützen und Ihren Kindern Mut und Kraft zusprechen, damit alle Schukis diese neue Erfahrung machen können. Weitere Infos erhalten Sie früh genug über einen Handzettel. S. Meyer
Willkommen